Wie eine Schule gegen den Hass im Netz vorgeht
Die Klasse 5c der Charlottenburger Nehring-Grundschule will digitaler Gewalt vorbeugen - und nimmt dabei die ganze Schule mit.
Die Klasse 5c der Charlottenburger Nehring-Grundschule will digitaler Gewalt vorbeugen - und nimmt dabei die ganze Schule mit.
Eltern müssen mehr tun. Das sagen zwei Schulleiter in Altena unabhängig voneinander. Konkret gemeint ist der Umgang mit Smartphones und sozialen Netzwerken, an den Kinder selten mit der gebotenen Sorgfalt herangeführt werden. Die Schulen selbst werden derweil vom Land in die Pflicht genommen.
Das Projekt »Schule und digitale Bildung« hilft, die Schulen im Kreis Gütersloh auf den aktuellen Stand der Computer-Technik zu bringen.
"Achim Berg, Präsident des IT-Branchenverbands Bitkom, hat Eltern empfohlen, ihren Kindern zur Einschulung ein Handy zu schenken - und rät Lehrern, die Geräte dann im Unterricht einzusetzen. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, reagierte prompt: Er wies den Vorschlag als »verantwortungslos« zurück.
"Zum Ferienbeginn hat die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln auch die Sanierung der Katholischen Grundschule und der Gemeinschaftsgrundschule Alzeyer Straße in Köln-Bilderstöckchen gestartet. In den nächsten 16 Monaten, also über die Ferien hinaus, werden dringend notwendige Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Innenbereich der beiden Schulen teils im laufenden Betrieb umgesetzt.
"Während Kinder im Sandkasten buddeln, lauert in der Hosentasche nebenan die digitale Parallelwelt. Doch die Medien gehören heutzutage einfach dazu. Ein Experte gibt Eltern Tipps. Das Verbotsschild am Eingang zur Waldenbucher Grundschule hängt auf Augenhöhe der Sechsjährigen. »Mobiltelefon benutzen verboten« steht dort in großen Lettern.
"So romantisch und schön wie Bullerbü, aber auch hochmodern: Die Katholische Offene Ganztagsgrundschule Dahlem in der Eifel ermöglicht gut 200 Schülerinnen und Schülern ein Lernen fürs Leben. Die Natur beschert ihnen eine Fülle von Lernanlässen. Es ist durchaus nicht außergewöhnlich, an der Wand der Eingangshalle einer Schule einen Bildschirm zu entdecken.
"Immer mehr Schulen setzen auf 3D-Drucker. Die revolutionäre Technik macht Spaß und ist meist leicht zu bedienen. Auch die Lynar-Grundschule hat jetzt einen 3D-Drucker. Ausprobieren durften die Kinder das neue Stück in der Medien-AG. Nach einer kurzen Einführung ging es wenige Klicks später auch schon los, und die Kids freuten sich über die ersten selbst gedruckten Stifte-Halter, Mathe-Spickzettel und Kunststofftiere."
"PC und Monitor statt Tafel und Kreide: Mit der Einrichtung des neuen Medienraums kann die Grundschule neue Wege gehen – sie ist nun für die Digitalisierung gewappnet, die längst auch das Thema Bildung erfasst hat.
"Stolz steht die zehnjährige Jannat auf der Bühne der Gemeinschaftsgrundschule Heinrich-Lübke-Straße und präsentiert ihren Roboter. »Wir haben programmiert, dass er genau das macht, was wir wollen«, erklärt sie. Ihr Roboter hat sogar einen Namen, er heißt Jesi. Kippt Jannat ihr Tablet nach vorne, fährt Jesi vorwärts. Neigt sie ihr Tablet nach hinten, fährt er zurück.