EU-Projekt "EUniWell": Oberbürgermeister*innen sieben europäischer Städte werben für das Projekt

Das erste Treffen der Stadtoberen von sieben europäischen Städten, die sich über das Projekt »European University for Well-Being« (EUniWell) austauschten, fand am Montag, 6. September 2021, statt. An der Veranstaltung nahmen die Oberbürgermeister*innen aus den Heimatstädten der sieben Universitäten teil, die die European University for Well-Being bilden. Zu den Städten zählen: Birmingham, Budapest, Florenz, Leiden (Niederlande), Nantes (Frankreich), Växjö (Schweden) und Köln. Die teilnehmenden Oberbürgermeister*innen vereinbarten, das EU-Projekt in ihren Städten weiterhin bekannt zu machen und es tatkräftig zu unterstützen. 

»EUniWell« wird von einer breiten Basis von 102 assoziierten Partnern*innen unterstützt, hierbei werden die Sektoren Gesundheit, Erziehung und Wirtschaft abgedeckt. Zusammen mit Gesellschaft und Wissenschaft möchte »EUniWell« neues Wissen generieren und eine kritische, treuhänderische Rolle im politischen Entscheidungsprozess spielen. Mithilfe von Erziehung, Ausbildung und dem Entwickeln neuer Fähigkeiten soll ein messbarer Effekt für das Wohlergehen und die Lebensqualität der Bevölkerung erzielt werden.

»Für die Stadt Köln sei das Projekt eine Bereicherung«, betonte Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Sie stellte zum einen die wirtschaftlichen Standortvorteile der Millionenstadt am Rhein dar, die Menschen aus mehr als 180 Nationen beherbergt. Zum anderen seien es die sogenannten »weichen« Faktoren wie Vielfalt, Diversität, Weltoffenheit und Herzlichkeit, die letztlich auch der Grund dafür seien, warum mehr als 100.000 Studierende an 21 Hochschulen in Köln studierten. Diese Diversität finde sich an vielen Orten der Stadt wieder, in Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur oder Sport, so Henriette Reker.

Im Frühjahr 2020 hatte die Oberbürgermeisterin bei der Antragstellung für die neu gegründete »European University for Well-Being« durch ihren »Letter of Intent« Unterstützung und Kooperation signalisiert. Die Europäische Universität für Wohlergehen wird koordiniert von der Universität zu Köln und vereinigt sieben Universitäten aus sieben europäischen Regionen in sektorenübergreifender, interdisziplinärer und wissensbasierter Perspektive.

Die sieben Universitäten koordinieren dabei jeweils ein Arbeitspaket:

  • University of Birmingham – Gesellschaft und Erziehung 
  • Università degli Studi di Firenze – Erziehung und Ausbildung 
  • Universität zu Köln – Management und Koordinierung 
  • Universiteit Leiden – Wissenschaft und Erziehung 
  • Linnéuniversitetet – Entwicklung einer (Universitäts-)Kultur 
  • Université de Nantes – Institutionelle Transformation 
  • Semmelweis Egyetem (Budapest) – Nachhaltigkeit und Verbreitung 

Interessierte finden weitere Informationen unter: www.euniwell.eu