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„Lehrerinnen und Lehrer eignen sich bestens als Sündenböcke“: Warum das Image der Schulen in der Corona-Krise so leidet – ein Interview

Die Stimmung ist gereizt. Die Lehrerschaft steht in der Kritik, weil das Homeschooling in der Krise an den Nerven vieler Eltern zehrt. Die Lehrerinnen und Lehrer ihrerseits fühlen sich mit den Problemen, Präsenzunterricht unter kaum erfüllbaren Hygienevorgaben anbieten und ohne vernünftige Ausstattung Fernunterricht entwickeln zu müssen, alleingelassen – zurecht, sagt der Bildungsjournalist Andrej Priboschek.

Verwaltungsgericht: Lehrer müssen zurück in die Schule – auch wenn im Unterricht ein Restrisiko für eine Corona-Infektion besteht

Lehrer müssen auch ohne einen »bis ins Letzte« ausgefeilten Hygieneplan in die Schulen zurückkehren. Das Frankfurter Verwaltungsgericht lehnte ein sogenanntes Eilrechtsschutzbegehren einer Grundschullehrerin ab. Sie hatte erreichen wollen, dass dem Land untersagt wird, sie zum Präsenzunterricht heranzuziehen, solange noch ein Risiko auf eine Corona-Infektion besteht.

"Corona-Ferien" für alle Schulen in Deutschland? "Das wäre ein Maßnahmen-Overkill", meint der Deutsche Lehrerverband

Zwangsferien wegen Coronavirus? Was in Italien seit heute Realität ist, ist in Deutschland zurzeit nicht geplant. Der Deutsche Lehrerverband meint: »Das wäre ein Maßnahmen-Overkill.« Tatsächlich hätten bundeweite Schulschließungen Auswirkungen weit über den Unterricht hinaus - Millionen von Beschäftigte, die sich dann um ihre Kinder kümmern müssten, könnten nicht mehr arbeiten. Und das beträfe auch das Gesundheitssystem.

Scheitert die fächerübergreifende Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule?

Schüler in Deutschland sind anfällig für Desinformation aus dem Internet - und sie weisen gravierende Defizite auf, wenn sie mit digitalen Medien arbeiten und nicht nur spielen sollen. Wissenschaftler leiten daraus die Forderung ab, Medienbildung zum eigenständigen Schulfach zu machen. Der VBE Baden-Württemberg lehnt das allerdings ab.

Die Bildungsmesse Learntec widmet sich (auch) dem Thema digitaler Arbeitsplatz

Viele Beschäftigte haben in ihrem Betrieb kein eigenes Büro und auch keinen festen Schreibtisch mehr - was bei Lehrern seit je her so ist. In der Wirtschaft wird immer öfter nach dem Prinzip »New Work« (oder »Future Work«) gearbeitet, bedeutet: sich je nach Projekt wechselnde Arbeitsorte und -Teams zu suchen. Wie digitale Technik dabei helfen kann, das betrifft auch Schulen.

Auf in die Welt der digitalen Lernformate! Learntec 2020 startet am 28. Januar

Wer Ideen für das Unterrichten im Zeitalter der Digitalisierung bekommen möchte, ist vom 28. bis 30. Januar 2020 auf der Karlsruher LEARNTEC richtig. Hier geht es um Augmented Reality, Lernvideos, Serious Games und vieles mehr für digitale Bildung in Schule, Hochschule und Beruf. 

Wirtschaft: Lehrer müssen Schüler besser auf die digitale Revolution vorbereiten

Spitzenverbände der Wirtschaft sehen die Arbeitswelt in Deutschland angesichts des digitalen Wandels in einem grundlegenden Umbruch. »Wir sind mitten in einer industriellen Revolution«, sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer im Gespräch. »Das ist aber nicht die erste, die wir hatten.

Eine für alles: Schul-App Sdui überzeugt als sichere WhatsApp-Alternative

"Insbesondere seit die Nutzung von WhatsApp im Schulbetrieb zur rechtlichen Grauzone geworden ist, kommen spezielle Schul-Apps für die Kommunikation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern an Schulen zum Einsatz. Das Problem dabei: Sie sind häufig zu rudimentär und genügen den Ansprüchen von Datenschutz und Co. nicht - oder sie sind zu umfangreich und kommen gar nicht voll zum Einsatz. Was als Hilfe gedacht ist, wird schnell zum Ballast.

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