Rosa-Luxemburg-Grundschule hat digitale Vorbildfunktion

"Whiteboards und Tabletcomputer: Für Bildungsministerin Britta Ernst ist die Rosa-Luxemburg-Grundschule in Potsdam ein Vorbild bei der Digitalisierung.
Mit der Fingerspitze stupst Milena das Playmobilmännchen auf dem Tisch ein Stückchen weiter. Lotte drückt auf den Auslöser des Tablets vor ihr, klick, ein Foto. Schritt für Schritt wandern die bunten Plastikfiguren vor dem gemalten Hintergrund umher, jeweils festgehalten von einem Bild. Am Schluss soll daraus ein kurzer Film entstehen. Sie sind in der dritten Klasse an der Rosa-Luxemburg-Grundschule und beschäftigen sich mit dem Thema Kinderrechte. »Das Kind ist hingefallen und hat sich weh getan«, erklärt die achtjährige Lotte. »Aber der Papa will sie nicht zum Arzt bringen«, sagt die neunjährige Milena. Warum nicht? »Weil der Papa fies ist«, kommentieren die Mädchen, »aber das darf er nicht«. Die Geschichte haben sie sich ausgedacht, es geht um das Recht auf Gesundheit. »Die Kinder können kreativ arbeiten, bekommen zugleich Medienerziehung und die Chance, ein Interesse für das sperrige Thema zu entwickeln«, erklärt Klassenlehrerin Claudia Lennartz."

Zum Artikel auf Potsdamer Neueste Nachrichten.

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