Umfrage

Bitkom: "Deutsche Schulen sind Smartphone-freie Zonen"

"Lässt man die Situation an deutschen Schulen ein wenig auf sich wirken, so ist der Gedanke letztlich absurd. Dort, wo die Generation lernt, die mit Smartphones und der Digitalisierung aufwächst, bleiben Handys und Co. weitestgehend tabu. Dies bestätigt nun auch eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom.

Schulen noch nicht fit für digitale Bildung

"Schulen sind nicht ausreichend auf die Vermittlung digitaler Bildung vorbereitet – das meinen drei von vier Menschen in Deutschland. Die Befragten sehen die Politik in der Pflicht, für die richtigen Rahmenbedingungen zu sorgen, wie eine Umfrage von forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zeigt."

Drei von vier Bürgern wollen Bildungsföderalismus abschaffen

"Die große Mehrheit der Bevölkerung spricht sich für tiefgreifende Reformen des deutschen Bildungswesens aus. Drei von vier Bürgern (73 Prozent) sind der Ansicht, dass für Bildungspolitik ausschließlich der Bund statt der Bundesländer verantwortlich sein sollte. Acht von zehn (79 Prozent) halten es in einer vernetzten Welt für nicht mehr zeitgemäß, dass jedes Bundesland ein eigenes Bildungssystem hat.

Deutliche Mehrheit für digitale Lernspiele in der Schule

"Knapp zwei von drei Bundesbürgern (64 Prozent) finden es sinnvoll, den Schulunterricht mit digitalen Spielen am Computer oder Tablet zu ergänzen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. »Sogenannte Serious Games vermitteln auf spielerische Art Wissen und Fertigkeiten aus den verschiedenen Fächern«, sagt Timm Lutter, Bitkom-Bereichsleiter für Consumer Electronics und Digital Media."

Schüler wünschen sich mehr Aufklärung zu digitalen Medien

"Wien – 30 Prozent der österreichischen Schüler langweilt sich im Unterricht, gut 15 Prozent fühlt sich überfordert. Neben einer besseren Förderung der Stärken wünschen sich die Schüler auch mehr Aufklärungen im Bereich digitaler Medien, so die Ergebnisse der diesjährigen Umfrage der Bundesschülervertretung (BSV). Dafür wurden österreichweit über 10.000 Schülerinnen und Schüler verschiedenster Schultypen befragt."

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