Das Dilemma der digitalen Kommunikation

"Elektronische Kommunikationsmittel sind aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken. Doch wenn sich Lehrer mit Schülern oder deren Eltern austauschen wollen, wird es rechtlich kompliziert - vor allem, wenn der Nachrichtendienst Whatsapp ins Spiel kommt. In Thüringen sollen Lehrer deshalb bald Dienst-E-Mails verschicken können.
Ein Vormittag im Büro des Thüringer Landesbeauftragten für Datenschutz, Lutz Hasse: Die digitale Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern sei derzeit rechtlich nicht möglich, sagt er. Ein Dilemma. Der Thüringer Datenschutzbeauftragte hat im Freistaat immer wieder auf diese Probleme hingewiesen.
Die wohl häufigste Form der Kontaktaufnahme, so hört man es an den Schulen, läuft über Whatsapp. Doch gerade hier hat Lutz Hasse erhebliche Bedenken, weil die Adressdaten auf dem eigenen Smartphone damit öffentlich werden: »Sie als Whatsapp-Nutzer übermitteln Whatsapp Daten von Leuten, die das gar nicht wissen, sie müssten also einwilligen. Das haben Sie aber nicht gemacht. Und deswegen ist das rechtswidrig.«"

Zum Artikel auf MDR.de.

 

 

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