So will Baden-Württemberg einen neuen Shutdown verhindern

"Was tun, wenn uns in Baden-Württemberg eine zweite Corona-Welle droht? Die baden-württembergische Landesregierung hat am Dienstagmittag ein neues Drei-Stufen-Konzept vorgestellt.
Das von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) vorgestellte Drei-Stufen-Konzept ergänzt die bisher geltenden Corona-Regeln in Baden-Württemberg. Je nach Infektionsgeschehen können die einzelnen Kommunen ab sofort zu strengeren Maßnahmen greifen. Damit sollen flächendeckende und landesweite Einschränkungen wie noch im März und April möglichst verhindert werden.

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Zunächst keine Maskenpflicht im Unterricht
Auch die Maßnahmen für Schulen und Kitas sollen vor Ort ans Infektionsgeschehen angepasst werden. Damit sollen landesweite Schulschließungen wie im März und April vermieden werden. Das Gleiche gilt für die Maskenpflicht im Unterricht. Derzeit gilt keine in Baden-Württemberg - trotz Empfehlung des Landesgesundheitsamts. Kretschmann hatte dies auch nochmal am Dienstag bestätigt: »Wir lassen uns selbstverständlich von Wissenschaftlern beraten. Doch die Entscheidung treffen die zuständigen Behörden.« 

Wenn eine Maskenpflicht im Unterricht in einer Region aufgrund von hohen Infektionszahlen notwendig ist, kann sie temporär an einzelnen Schulen eingeführt werden. Die Bildungseinrichtungen seien darüber informiert worden und stünden im direkten Austausch mit der zuständigen Stadtverwaltung, so Eisenmann..."

Zum Artikel auf SWR.de.