Noten für die digitale Schule nur mittelmäßig

"Zur eigentlichen Aufgabe - der digitalen Bildung der Schüler - sind die Schulen noch gar nicht vorgestoßen. So in etwa könnte man die Eigendiagnose über den digitalen Zustand der Schulen zusammenfassen.
1.437 NRW-Schulen haben sich an der Umfrage beteiligt. Für ihre aktuelle Ausstattung vergaben sie im Durchschnitt die Note 3,9. Und sie kritisieren: Es gibt zu wenig Klarheit darüber, welche Möglichkeiten sie in Zukunft haben, um digitales Lernen zu gewährleisten.

Grundlagen müssen stimmen
Ihre Schule sei recht gut mit Hardware ausgestattet, sagt Susanne Schumacher, die Schulleiterin der Gesamtschule Jüchen. Allerdings seien ein stabiler und schneller Internetanschluss, ausreichend Tablets, ein Beamer in jeder Klasse und ein funktionierender kommunaler IT-Dienstleister nur eine Grundlage. Es mangele an guten Fortbildungen: »Häufig stellen wir im Kollegium fest, dass wir viel weiter sind als die, die uns fortbilden sollen«.

Lehrer als Technik-Support
Im Vergleich betrachtet lebt die Jüchener Gesamtschule allerdings im digitalen Paradies. Die Grundschule Sonnenstraße in Düsseldorf hat zum Beispiel für rund 300 Schüler gerade einmal 30 Tablets. Die Hälfte davon wurde mit Hilfe von Spenden angeschafft..."

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