Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

"Der Informatikunterricht an deutschen Schulen ist in vielen Bereichen mangelhaft. Apps versprechen, Kinder beim Spielen einfach an das Thema heranzuführen. Das können sie aber bislang kaum einhalten.
Das kleine Männchen mit den Kulleraugen trägt den Karton über den grauen Boden. Dann trägt es noch einen, dann noch einen. Der Befehl Outbox hat es dazu gebracht, denn die Figur ist Teil des Spiels Human Ressource Machine und soll Kindern die Grundlagen des Programmierens beibringen.

Informatikunterricht findet mittlerweile auch in den meisten Schulen statt, die Qualität ist aber durchwachsen. Mit Apps wie Human Ressource Machine sollen Kinder auch zu Hause lernen können - spielerisch, ohne Lerndruck. Im Test mit einem Experten zeigt sich aber schnell, dass viele Spiele didaktische Fehler machen: Sie sind zu schwer, bieten kaum Orientierung und sind textlastig.

Schon vor drei Jahren sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass Programmieren eine »Basisfähigkeit« von Kindern sein solle - und damit so wichtig wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Dazu kam die Forderung der Gesellschaft für Informatik (GI) nach mehr Informatikunterricht, teilweise sogar schon in der Grundschule. Auch 78 Prozent der Eltern wünschen sich laut einer Umfrage Informatik als Pflichtfach in den Klassen fünf bis zehn..."

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