Digitales D.O.T. - Projekt soll Kindern Schulwechsel erleichtern

"Der Wechsel von der Volksschule in die Neue Mittelschule oder AHS in Österreich kann Kindern schwer fallen. Während die einen sich leicht in die neue Klasse integrieren, werden andere zu Außenseitern.
Die Forschungsgruppe D.O.T. entwickelt ein digitales Präventionsprojekt, das das soziale Wohlbefinden nach dem Schulwechsel fördern soll. Bei einer Konferenz in Krems wird heute eine Zwischenbilanz präsentiert.
Wer gut integriert ist, hat weniger Stress und einen besseren Selbstwert. Rund um einen Schulwechsel kann die soziale Verbundenheit bei Kindern und Jugendlichen allerdings leicht verloren gehen. Besonders belastet sind Kinder in schwierigen Lebenssituationen, das Spektrum reicht dabei von der Scheidung der Eltern über Gewalterfahrungen bis zu Alkoholismus. Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts, das von Psychiaterin Beate Schrank von der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften geleitet wird, sind außerdem psychische Erkrankungen der Eltern.

In dem 2018 gestarteten, auf vier Jahre angelegten Projekt erarbeitet das internationale und interdisziplinäre Forschungsnetzwerk »D.O.T. - Die Offene Tür« mit Sitz in Krems spezielle Computerspiele, die neun- bis zwölfjährigen Schülern beim Aufbau von guten sozialen Bindungen nach dem Schulwechsel helfen sollen. Von dem Angebot sollen grundsätzlich alle Kinder profitieren, vor allem aber jene, die von Zuhause spezielle Belastungen mitbringen. Auch dem in dieser Altersgruppe zunehmenden Cyberbullying soll begegnet werden.

In das Projekt waren neben Kindern und Jugendlichen von 29 niederösterreichischen Schulen auch Psychologen, Theater- und Tanzpädagogen, Rhythmiker, Theaterregisseure und Sozialarbeiter eingebunden. Das Ergebnis ist eine Online-Plattform mit »Serious Games«, die zum Teil extra dafür entwickelt wurden. Die Anleitung und Vorbereitung der Schüler übernehmen die jeweiligen Lehrer..."

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