Projekt "Digitale Schule 2020": Kultusministerium zieht Bilanz

"Wie lässt sich die Digitalisierung für den Schulunterricht nutzen? Das testet das Bayerische Kultusministerium an 20 Schulen im Rahmen des Projekts »Digitale Schule 2020« - der Versuch läuft bereits seit 2016. Heute wurde eine Zwischenbilanz gezogen.
Wie kann ein Tablet beim Lernen helfen? Wie recherchiert man richtig im Internet? Und wie verhalte ich mich in den sozialen Netzwerken? - Fragen, mit denen sich die Schüler beim Modellprojekt »Digitale Schule 2020« beschäftigen. 20 Schulen in Bayern machen mit. Das Projekt läuft seit 2016 und dauert noch bis zum Ende des Schuljahres.

Digitale Schule 2020: Kultusministerium zieht positives Zwischenfazit
Ob in Mathematik oder zur Leseförderung, im digitalen Unterricht sitzt der Schüler nicht alleine vor dem Tablet und freut sich, wenn er das siebte Spiellevel erreicht hat, versichert das Kultusministerium. Im Gegenteil: Der direkte Kontakt zwischen Schülern und Lehrern werde verbessert, der Unterricht vielfältiger. Außerdem könnten durch den Einsatz von Internetvideos oder einer bestimmten Lernsoftware viele Themen anschaulicher dargestellt werden.

Jeder Schüler hat sein eigenes Tablet
Ganz wichtig dabei sei aber, dass jeder Schüler seinen eigenen Laptop oder sein Tablet in der Schule dabei hat, erklärt Eva Stolpmann von der Stiftung Bildungspakt Bayern, die das Projekt durchführt: »Wir haben beobachtet, dass die Eltern ausnahmslos bereit sind, digitale Endgeräte für den Einsatz in der Schule anzuschaffen und, dass bestehende Härtefälle vor Ort abgefedert werden konnten. Die Bereitschaft der Eltern erklärt sich auch deshalb, weil sie von den Schulen Hilfe erwarten im Bereich der Medienerziehung - viele Eltern sehen sich hier auch überfordert...«"

Zum Artikel auf BR.de.