Wie eine Lehrerin das digitale Lernen von morgen entwickelt

"Ines Bieler von der Uni Halle hat viele Jahre als Lehrerin gearbeitet. Nun hat sie die Zukunft ihres Berufsstands im Blick - und versucht, Bildung, Schulen, Lehrer und Schüler digital fit zu machen.
Ganz klar: Ines Bieler kann nicht nur Theorie, sondern sie weiß ganz praktisch, wie Schule funktioniert: Wie ein Lehrerkollegium tickt und wie eine Klasse bei Laune zu halten ist. Denn die 54-Jährige hat mehr als 20 Jahre lang als Lehrerin für Geschichte, Deutsch und Englisch unterrichtet.
Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist sie in Gröbzig. An ihrer alten Schule, der Polytechnischen Oberschule, hat sie nach dem Studium 1989 selbst als Lehrerin angefangen. »Das war nur ganz am Anfang merkwürdig, denn das Kollegium war nett und ich habe mich dort nicht mehr als Schülerin gefühlt.« Nach der Wende hat Ines Bieler sich noch zur Englisch-Lehrerin weiterbilden lassen. Während dieser Zeit musste sie zwar ein paar Unterrichtsstunden weniger geben, war aber einen ganzen Tag an der Uni - und im Privatleben mussten sie und ihr Mann die Uni-Hausaufgaben und den Alltag mit zwei Kinder und Hausbau unter einen Hut bringen.

An vielen Orten fehlt Veränderungswille
Und auch heute will Ines Bieler immer noch mehr lernen. Seit zwei Jahren ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Projekt »Lehramt@digital« am Zentrum für Lehrer*innenbildung der Uni Halle, ihrer alten Alma Mater. »Über die Ausschreibung zu dem Job bin ich bei Twitter gestolpert«, erzählt sie. Das Projekt will Lehrer und alle, die es noch werden wollen, beim digitalen Arbeiten und Lehren unterstützen. Das große Ziel dabei: modernes, auf den einzelnen Schüler zugeschnittenes Lernen..."

Zum Artikel des mdr.de.

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