Deiniger Schüler lernen nur mit Tablets

"Die Geräte ersetzen im Unterricht Hefte und Bücher. Allerdings hinken Schulbuchverlage der Entwicklung offenbar hinterher.
Netflix, Instagram, Snapchat, Onlinespiele: Das Tablet ist für viele Jugendliche nicht mehr als ein netter Zeitvertreib. An der Mittelschule in Deining ist das anders: Dort ist das Tablet alles, nur kein Spielzeug. So intensiv wie in Deining wird an keiner Schule im Landkreis mit dem Tablet gearbeitet. Und Bedenken von Eltern, Tablets seien schädlich für die Rechtschreibung, sind offenbar unbegründet.

In Deining werden nach und nach alle Mittelschüler mit einem Tablet ausgestattet. Bisher arbeiten die Jahrgangsstufen sieben und acht im Unterricht damit, in ihren Klassenzimmern hängen Digitalboards an der Wand. Pro Schuljahr leistet jeder Schüler einen Eigenbeitrag von 50 Euro, dafür gehört es ihm nach dem Abschluss. 

Vorteile von Tablets im Unterricht
Darüber freut sich Jonathan besonders. Der Achtklässler findet es super, dass ihm alle Apps, mit denen er während seiner Schulzeit gearbeitet hat, erhalten bleiben. Ihn und seine Klassenkameraden der achten Jahrgangsstufe hat die MZ in einer Mathestunde besucht und festgestellt: Nicht alles ist im digitalen Unterricht anders als noch vor einigen Jahren. Die Schüler haben ohnehin keinen Vergleich und zählen ganz pragmatisch die Vorteile der Tablet-Nutzung im Schulalltag auf..."

Zum Artikel der Mittelbayerischen.de.