Cyberattacken sind kein neues Phänomen

"Der digitale Erstschlag fand 1982 statt. An der Chelyabinsk-Pipeline in Russland explodierte eine Verdichterstation. Die Sprengkraft soll knapp vier Kilotonnen TNT gehabt haben. Unzulässige Steuerbefehle hatten dafür gesorgt, dass Ventile geschlossen wurden. Dadurch erhöhte sich der Druck in der Pipeline. Die Stahlrohre hielten dem Druck nicht mehr stand und zerbarsten. Für den Informatiker und IT-Sicherheitsexperten Professor Hartmut Pohl war die digitale Bombe ein Novum:
»1982, ganz erstaunlich. Da gehen Überlegungen, da geht Technik voraus, ich würde sagen, mindestens fünf Jahre, bis jemand verstanden hat, wie diese Kompressorstation zur Explosion gebracht wurde.«"

Zum Artikel auf Deutschlandfunk.de.

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