News4teachers

Am Bildschirm lernen erst ab Klasse 8! Bündnis von Pädagogen und Professoren macht gegen die Digital-Strategie der KMK mobil

"Den Schulen in Deutschland steht eine digitale Revolution ins Haus. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll jedem Schüler in Deutschland ein Internetzugang samt »digitaler Lernumgebung« (also technischer Ausstattung) an seiner Schule zur Verfügung stehen, verspricht die Kultusministerkonferenz – und zwar unabhängig vom Alter der Schülerinnen und Schüler, von Schulform und von konkreten Fachinhalten.

Bis 2022 soll jeder Schüler in Deutschland morgens in einem "digitalen Klassenzimmer" sitzen

"Bund und Länder verhandeln derzeit über «digitale Klassenzimmer». Es geht um viel Geld und gute Pädagogik-Konzepte. Kultusminister-Chefin Eisenmann ist zuversichtlich, dass dabei Sinnvolles herauskommt. Am Ende sei aber der alte Goethe immer noch wichtiger als Steve Jobs."

Zum Artikel von News4teachers.

Deutscher Schulleiterkongress: Warum die digitale Revolution noch lange auf sich warten lässt (an den meisten Schulen jedenfalls)

"Der renommierte Wissenschaftler Prof. Christoph Igel fordert auf dem 6. Deutschen Schulleiterkongress 2017 in Düsseldorf ein Umdenken bei der digitalen Bildung. Er sagt: »Nicht alle Schulen müssen vorrangig mit neuen Medien arbeiten« - es reiche, wenn sich einzelne darauf spezialisieren."

Trotz Mangel an Grundschullehrkräften - Behörde weist qualifizierte Bewerberin ab, weil sie sich nur digital beworben hatte

"HEILBRONN. Grundschullehrkräfte werden mittlerweile in ganz Deutschland händeringend gesucht. In Berlin beispielsweise gibt es so wenige davon, dass eigens sogar Werbekampagnen in Österreich und den Niederlanden gestartet wurden, um Pädagogen von dort in die Kollegien der Bundeshauptstadt zu locken.

Den digitalen Nachholbedarf an Schulen decken, ist eine komplexe Angelegenheit – immer noch

"Man sollte meinen, zwanzig Jahre nach dem Start Initiative Schulen ans Netz des Bundesbildungsministeriums und der Telekom, sowie ihrer in vielen Bundesländern umfänglich begleiteten Umsetzung, sollten funktionierende schulsystemische Strukturen zur reibungslosen Nutzung digitaler Medien ebenso entwickelt sein, wie die entsprechenden Strukturen hinsichtlich Beschaffung und Aktualisierung der notwendigen Technik.

Die KMK drückt bei der digitalen Bildung aufs Tempo: ab 2018/1019 mehr Computer-Kompetenzen in Schulen

"Die Länder wollen mit einer Strategie zur «Bildung in der digitalen Welt» mehr Computer-Kompetenz in die Schulen bringen, und zwar schnell. Der Philologenverband und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) begrüßten das heute verabschiedete Papier – stellten allerdings fest, dass das Ziel einer Umsetzung bereits ab dem Schuljahr 2018/2019 ehrgeizig sei. Es fehle vor allem noch an Fortbildungen für Lehrkräfte."

IT-Gipfel: Gabriel will digitale Bildung mit Volldampf in Schulen bringen – VBE warnt vor Schnellschüssen

"Vor der Digitalisierung muss niemand Angst haben, meint der Bundeswirtschaftsminister. Aber um sie gestalten zu können, muss man über modernste Datentechnik Bescheid wissen. Der IT-Gipfel in Saarbrücken drehte sich deswegen vor allem um digitale Bildung."

Endlich! Die Schulen stehen vor der digitalen Revolution – Wankas Milliardenpaket macht’s möglich

"Endlich. Und das ist dann auch schon der einzige Einwand, der mir zur Initiative von Bundesbildungsministerin Wanka zur Digitalen Bildung einfällt – nämlich, dass die auch schon fünf Jahre früher hätte kommen können. Dass die Schulen mit einem Fünf-Milliarden-Euro-Paket beglückt werden sollen, um technisch aufzurüsten und die Ausstattung den Anforderungen des 21. Jahrhunderts anpassen zu können, ist eine gute Nachricht.

Seiten