Cybermobbing

Kinderschützer empfehlen Prävention gegen digitale Gewalt an Schulen ("möglichst frühzeitig")

Bereits in der Grundschule sollten sich Kinder mit den Gefahren auseinandersetzen, die im Internet auf sie lauern – am besten verpflichtend. Dafür plädieren die Sachverständigen der Kinderschutzkommission des nordrhein-westfälischen Landtags, wie aus dem aktuellen Zwischenbericht hervorgeht. Doch auch für Lehrkräfte, die im Falle digitaler Gewalt Ansprechpartner:innen von Kindern und Jugendlichen sein könnten, empfehlen sie, vorbereitende Schulungen.

»Eine gut ausgebildete Medienkompetenz ist heute ein unabdingbarer Teil guter Unterrichtsentwicklung«

Die Werner-Heisenberg-Schule, Gymnasium der Stadt Leipzig, bildet inzwischen seit fünf Jahren Medienscouts aus und stärkt damit die Medienkompetenz der Schüler und Lehrkräfte. Schulleiterin Dagmar Schreiber, Projektleiterin Tina Ternes und Medienscout Said Zouaidia erzählen, warum es sich für Schulen lohnt, bei der Initiative mitzumachen. 

Umfrage unter Lehrkräften: Cybermobber lauern schon in Grundschulen

Seit zwei bis drei Jahren beobachten Lehrer eine Zunahme an Psychoterror und Schikane über Internet und digitale Medien – in jeder zweiten Schule, selbst schon bei den Jüngsten. Allerdings fällt auf, dass jedes Kind nicht nur Opfer, sondern auch Täter sein kann.

Umfrage unter Lehrkräften: Cybermobber lauern schon in Grundschulen

Seit zwei bis drei Jahren beobachten Lehrende einen steigenden Trend an Psychoterror und Schikane über Internet und digitale Medien - in jeder zweiten Schule, selbst schon bei den Jüngsten. Dabei fällt auf, dass jedes Kind nicht nur Opfer, sondern auch Täter sein kann. Das sind unter anderem die Ergebnisse einer von YouGov im Auftrag vom IT-Sicherheitshersteller ESET durchgeführten repräsentativen Umfrage.

Lehrer als Opfer: Gewalt an Schulen nimmt deutlich zu

Aktuellen Zahlen zufolge gab es an einem Drittel aller deutschen Schulen in den vergangenen Jahren gewalttätige Angriffe auf Lehrerinnen und Lehrer. Auch in Magdeburg soll zuletzt ein Schüler an einem Gymnasium vier Menschen verletzt haben. Die Berufsverbände in Sachsen-Anhalt fordern Lösungsansätze von der Landesregierung. Doch für das Bildungsministerium liegen die Ursachen außerhalb der Schulen...

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