Die Zukunft des Internets wird ein Gefühl echter Präsenz vermitteln

Die Zukunft des Internets wird dreidimensional sein und ein Gefühl echter Präsenz vermitteln. Eine Vielzahl miteinander verbundener und interoperabler 3D-Räume, Welten und Anwendungen im Metaversum werden es uns ermöglichen, gemeinsam zu kommunizieren, zu lernen, zu spielen, zusammenzuarbeiten und uns auf eine Art und Weise zu begegnen, die weit über das hinausgeht, was wir uns heute vorstellen können.

Wir bei Meta glauben, dass das Metaversum die Zukunft sozialer Technologien ist und investieren deshalb so viel in diesen Bereich. Dabei streben wir keineswegs an, das Metaversum alleine zu entwickeln, was so auch nicht möglich wäre. Vielmehr arbeiten wir bereits jetzt mit zahlreichen Unternehmen, Institutionen, Entwickler*innen, Creator*innen und Entscheidungsträger*innen aus Politik und Gesellschaft zusammen, um diese Vision gemeinsam zu gestalten und umzusetzen. Schon in den nächsten 2 Jahren werden wir 50 Millionen USD in diese Kooperationen investieren. Im deutschsprachigen Raum sei hierbei die Zusammenarbeit mit der Alten Nationalgalerie zur Auslotung kultureller Perspektiven genannt, in Frankreich die Kooperation mit der WHO Academy zum Gesundheitswesen und der Dubai-Expo in den Vereinigten Arabischen Emiraten, um Nachhaltigkeits- und Gesellschafts-Themen zu fördern.

Hierbei liegt uns am Herzen, dass wir intelligente und nachhaltige Lösungen finden und keine ausschliesslich schnellen. Das Metaversum soll eine Welt sein, die langfristig gesellschaftliche und ökonomische Beiträge liefern soll und im Dialog entsteht. Die Entwicklungen werden daher niemanden überraschen und verantwortungsvoll angetrieben werden.

Gerne vergleichen wir das Entwicklungsstadium des Metaversums heute mit dem Internet in den 1990er Jahren. Damals war das Internet eine aufregende, aufstrebende, rasch wachsende Technologie, aber niemand hätte sich die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten vorstellen können, die für uns heute selbstverständlich und kaum aus unserem Leben wegzudenken sind. Es ist also noch ein langer Weg, bis sich die Möglichkeiten des Metaversums voll entfalten werden – eine Vielzahl an technologischen Fortschritten lässt aber bereits heute erahnen, was künftig möglich sein wird.

Über AR & VR zu noch immersiveren und sozial geprägten 3D-Welten 
Während Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) heute noch wie zwei unterschiedliche Erfahrungen erscheinen mögen, werden sie im Laufe der Zeit konvergieren und es uns ermöglichen, reale und virtuelle Welten frei zu kombinieren und eine zusätzliche »Mixed Reality« (MR) zu formen. Unsere Mitarbeiter*innen im Meta-Office in Zürich arbeiten genau in diesem Bereich, den wir intern Reality Labs nennen und haben beispielsweise denjenigen Algorithmus programmiert, der zu möglichst natürlichen Eindrücken führt, wenn man sich mit einer Virtual-Reality-Brille wie z.B. der Quest 2 im virtuellen Raum bewegt.

Dazu ermöglicht es unsere soziale Plattform Horizon, dass Menschen sich bereits jetzt im virtuellen Raum begegnen können. Und schon bald können Menschen ihre Freunde in ihr Horizon Home einladen, mit ihnen Zeit verbringen, Videos ansehen und gemeinsam Spiele und Apps ausprobieren. Schon heute bietet Horizon Workrooms 3-D Meetings an, die ein Gefühl echter Präsenz vermitteln, und Horizon Venues gibt Nutzern schon jetzt die Möglichkeit, Live-Konzerte ihrer Lieblingsbands virtuell mit 3D-Gefühl immersiv zu erleben.

Gefühl von echter Präsenz mit fotorealistischen Avataren, haptischen Handschuhen und mehr 
Mit unsere »Presence«-Plattform, einer Bibliothek von Maschinenwahrnehmungs- und KI-Funktionen sowie Tools, können Entwickler realistische Mixed-Reality-, Interaktions- und Spracherlebnisse erstellen, die virtuelle Inhalte nahtlos mit der physischen Welt eines Nutzers verschmelzen. Dies erleichtert Entwicklern qualitativ hochwertige Interaktionen mit den Händen zu ihren Apps hinzuzufügen, indem es eine Bibliothek mit gängigen Gesten bereitstellt.

Zudem forschen wir an fotorealistischen Avataren, Echtzeit-3D-Rekonstruktionen realer Orte oder auch haptischen Handschuhen, die es ermöglichen virtuelle Oberflächen zu ertasten und zu spüren. Dies sind nur einige Beispiele von Technologien, die sich in der Zukunft wie ein Puzzle zusammenfügen werden und damit die Vision des Metaversums voll zum Leben erwecken können.

Die Schweiz und Europa werden eine führende Rolle für das Metaversum spielen 
Die Schweiz und Europa haben ein lebendiges Tech-Ökosystem sowie viele Talente in Forschung und Entwicklung. Diese Infrastruktur wollen wir fördern und entwickeln. Innerhalb der nächsten Jahre werden wir daher die Anzahl an Entwickler*innen in der Schweiz von 150 auf 300 verdoppeln und weitere 10.000 neue Arbeitsplätze in Europa schaffen, die an der Gestaltung des Metaversums beteiligt sein werden. Das ist ein langfristiges Commitment für die Schweiz, Europa und das Metaversum an und für sich.

Wie Unternehmen schon heute die ersten Schritte Richtung Metaversum machen können 
Zurück ins hier und jetzt: Bereits heute haben wir den Wendepunkt in der Nutzung von AR erreicht. Schätzungen von eMarketers zufolge nutzen in diesem Jahr schon rund ein Drittel der US-amerikanischen Bevölkerung AR-Technologien wie z.B. Filter. Und diesen Trend wissen schon viele Marken für sich zu nutzen. So verhelfen beispielsweise AR-Try-On Filter Modeunternehmen wie Michael Kors ihren Kunden ein digitales Anprobe-Erlebnis zu bieten und damit den Abverkauf von Sonnenbrillen zu steigern. AR basierte Anzeigen verwandeln mobile Endgeräte auch für Möbelanbieter wie Made.com oder Autohersteller wie Volvo in virtuelle Präsentationsräume und treiben damit sowohl die Markenbindung als auch Produkterlebnisse sowie den Abverkauf. Und auch VR hilft Unternehmen bereits heute, wichtige Geschäftsziele zu realisieren. So schult beispielsweise die Hotelgruppe Hilton ihre Mitarbeiter zum Thema Kundenservice virtuell via Quest 2-Headsets, und Nestlé konnte die Reisekosten ihrer Vertriebsorganisation für obligatorische Fabrikbesichtigungen durch einen Wechsel auf VR signifikant senken. Der Aufbruch ins Metaversum hat also längst schon begonnen.


ÜBER DEN AUTOR JIN CHOI: Jin Choi ist seit August 2013 bei Meta in Deutschland. Als Group Director DACH unterstützen er und sein Team Unternehmen aus Retail, Entertainment und der Telekommunikationsbranche dabei, Meta-Plattformen erfolgreich für Markenaufbau sowie Abverkauf einzusetzen. Im Anschluss an sein Studium der Kommunikationswissenschaften arbeitete er zunächst für die WAZ-Gruppe sowie die MusikKomm Eventorganisation. Anschliessende berufliche Stationen umfassten Tätigkeiten bei der Bertelsmann Broadband Group und beim Bertelsmann Game Channel. 2001 wechselte Choi zur RTL Disney Fernsehen GmbH, wo er zuerst als Head of Sales und von 2005 bis 2009 als Director Sales & Marketing sowie Mitglied der Geschäftsleitung fungierte. 2010 ging er als Senior Vice President & Country Manager Germany zu MTV Networks nach Berlin. Hier war er seit 2011 zudem für das gesamte nordeuropäische Ad-Sales- sowie Digital-Geschäft verantwortlich.


ÜBER META: Meta entwickelt Technologien, damit Menschen sich mit Freundinnen, Freunden und Verwandten verbinden, Communitys finden und Unternehmen aufbauen können. Als Facebook 2004 gegründet wurde, revolutionierte es die Art und Weise, wie Menschen sich miteinander vernetzen und austauschen. Apps wie Messenger, Instagram und WhatsApp haben Milliarden Menschen neue Möglichkeiten der Kommunikation gegeben. Jetzt löst Meta die Grenzen der Zweidimensionalität und setzt auf immersive Erlebnisse wie Augmented Reality und Virtual Reality, um einen Beitrag zur Weiterentwicklung sozialer Technologien zu leisten.

Quelle: HORIZONT.net