Digitale Dolmetscher: Ende der Fremdsprache?

"Computer und Smartphone werden immer mehr zum Dolmetscher. Beim Übersetzen von Texten können sie helfen. In Bozen diskutierten Fachleute darüber, ob das Erlernen von Fremdsprachen noch nötig ist. 
Deutsch und Italienisch wird an Südtirols Schulen schon jahrzehntelang gelehrt. In den oberen Stufen kommt Englisch dazu, vielleicht auch Französisch oder Spanisch. Die Lehrbücher werden aber zunehmend von technischen Systemen ersetzt. Innerhalb weniger Sekunden erledigt der digitale Dolmetscher die Kommunikation in der Fremdsprache. Renommierte Sprachlehrer halten von modernen Übersetzer-Apps nicht viel, wie am Rande einer Tagung an der Europäischen Akademie in Bozen herauszuhören war. »Es kommt darauf an, wofür die Sprache gebraucht wird. In der Arbeitswelt ist es schwierig. Wenn Sie sich für einen gutbezahlten Job in Saudi Arabien bewerben, dann glaube ich kaum, dass Sie mit solchen Übersetzerapps weit kommen werden«, meint die chinesische Neurowissenschafterin Yen-Ling Teresa Ting kritisch."

Zum Artikel auf ORF.at.

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