Plattform für smarte Projekte

In Aachen wurde eine digitale Plattform gelauncht, die smarte Projekte besser sichtbar machen und neue Vernetzungsmöglichkeiten für Digitalisierungs- und Innovations-Ökosystem schaffen will. Bisher sind 65 Projekte registriert, sie decken bereits ein breites Themenspektrum ab.
Die Stadt Aachen und das Digitalisierungszentrum digitalHUB Aachen haben in Zusammenarbeit mit dem Start-up Innoloft die Smart-City-Plattform smart.aachen.digital gelauncht, auf der Smart-City-Projekte in Aachen eingetragen und präsentiert werden sollen. Die Idee für die Plattform sei aus einem Thinktank im digitalHUB Aachen hervorgegangen, in dem sich kommunale und private Unternehmen, wie die STAWAG, regioiT und NetAachen, die Stadt Aachen sowie Start-ups engagieren.

Nach dem Smart City-Index des Bitkom von 2020 gehört Aachen zu einer der zehn digitalsten Städte Deutschlands. Vor Ort bleibe das jedoch oftmals unbekannt, so das digitalHUB Aachen. Die Plattform smart.aachen.digital soll das ändern und Transparenz schaffen »über die vielen hochinnovativen Projekte, die allesamt bereits heute auf die Smart City Aachen einzahlen« und damit neue Möglichkeiten der Vernetzung schaffen, meint Dieter Begaß, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen.

Bisher seien auf der smart.aachen-Plattform 65 Projekte registriert. Die Themen reichten vom digitalen Stadtarchiv über so genannte Rescue Copter, also Drohnen zur Aufklärung bei Rettungseinsätzen, bis hin zu den Bereichen Verkehrsflussoptimierung und nachhaltige Mobilität durch Einsatz von künstlicher Intelligenz und Augmented Reality.

Das 2005 gegründete Unternehmen Innoloft, das für die Umsetzung der Smart-City-Platform verantwortlich zeichnete, sei auch eines der Gründungsmitglieder des digitalHUB Aachen.

https://smart.aachen.digital
https://www.aachen.digital
https://www.aachen.de

Quelle: Kommune21