Open Data, Hacken und Programmieren mit dem Raspberry Pi

Open Data, Hacken und Programmieren mit dem Raspberry Pi


Referent:
Tobias Hübner, Luisen-Gymnasium, Düsseldorf


Inhalt der Session - Kurzbeschreibung:
Umfassende digitale Bildung lässt sich nicht allein mit Tablets und Smartphones erreichen. Hard- und Software dieser Geräte sind nämlich eine riesige "Black Box" - schließlich lassen sich Apple, Samsung & Co. nicht gerne in die Karten schauen. Bildung ist aber eben genau dieser Blick hinter die Kulissen, der Wechsel vom Konsumenten zum Produzenten.

Schulen müssen daher im digitalen Zeitalter auch zum Maker Space werden mit Lötkolben, Seitenschneider und Klebepistole, denn erst so wird die digitale Revolution im wahrsten Sinne des Wortes "begreifbar". Der Mini-Computer Raspberry Pi, der bereits ab 5,- Euro erhältlich ist, zeigt, wie das möglich ist.

Dass Schüler mit dem entsprechenden Know-How dann auch in der Lage sind, professionelle Apps zu gestalten, wird anhand des Projekts "Stadtgeschichte(n)" gezeigt, das den 1. Preis beim NRW Hackathon gewonnen hat.

Ausführlich:
Schulen erklären Kindern und Jugendlichen die Welt und sie machen es ihnen nicht einfach: Wer das Abitur will, muss nicht nur Goethe und Shakespeare interpretieren können und Wahrscheinlichkeitsrechnung beherrschen, sondern auch den Aufbau einer Synapse und die Ideen der Aufklärung.

Nur in Sachen Technik geben sich die Lehrpläne mit reinem Anwenderwissen zufrieden, daher weiß kaum ein Abiturient wie ein Computer funktioniert und wie man ihn programmiert. England und die gemeinnützige Raspberry Pi-Foundation zeigen, wie man es anders macht: Computing gehört ab der 1. Klasse zum Lehrplan, die BBC schenkt jeder Schülerin und jedem Schüler der Klasse 7 einen Mini-Computer und der Raspberry Pi zeigt, wie man mit "Physical Computing" LEDs zum Leuchten bringt und Motoren ansteuert.

In der Session werden digitale Bastelarbeiten und Konzepte vorgestellt und es wird gezeigt, wie Schulen von Open Data und Open Educational Resources profitieren können. Anhand des Entwicklungsprozesses der App "Stadtgeschichte(n)", die Schüler des Luisen-Gymnasiums gemeinsam mit außerschulischen Partnern entwickeln, wird erläutert, wie Schulen sowohl mit StartUps als auch der Stadtverwaltung kooperieren und tolle Projekte auf die Beine stellen können.

Kurzvita: Tobias Hübner ist Lehrer, Autor und IT-Trainer aus Düsseldorf. Seit über zehn Jahren betreibt er den Blog MEDIENISTIK.DE, auf dem er kostenlos Unterrichtsmaterialien veröffentlicht und über seine Arbeit mit Neuen Medien in der Schule berichtet. Zusammen mit seinen Schülern hat er den 1. Preis beim NRW-Hackathon gewonnen.

Kontaktdaten: Tobias Hübner
E-Mail: info@medienistik.de
Homepage: www.medienistik.de
Twitter: @medienistik

Experience level

Beginner